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	<title>Fonds &amp; Köpfe Archives - envestor.de</title>
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	<description>Einfach intelligent investieren</description>
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	<title>Fonds &amp; Köpfe Archives - envestor.de</title>
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		<title>Der Presseclub mit Victor Gojdka (DIE ZEIT) &#8211; Schwedenrente, SpaceX und schiefe Indizes</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-victor-gojdka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 19:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub Victor Gojdka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Podcast-Hosts Ali Masarwah und Björn Drescher begrüßen in der neuen Folge des Presseclubs den Wirtschaftsjournalisten Victor Gojdka von der ZEIT. Gojdka schreibt seit Anfang 2025 für die Hamburger Wochenzeitung über Finanzmärkte, Altersvorsorge und die großen Linien der Wirtschaftspolitik. Als Buchautor hat Gojdka zuletzt 2025 „Das große Börsenbuch: Erfolgreich handeln mit Aktien, ETF und Fonds“ [&#8230;]</p>
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									<p class="ui-typography-paragraph">Die Podcast-Hosts Ali Masarwah und Björn Drescher begrüßen in der neuen Folge des <strong>Presseclubs</strong> den Wirtschaftsjournalisten <strong>Victor Gojdka</strong> von der ZEIT. Gojdka schreibt seit Anfang 2025 für die Hamburger Wochenzeitung über Finanzmärkte, Altersvorsorge und die großen Linien der Wirtschaftspolitik. Als Buchautor hat Gojdka zuletzt 2025 „Das große Börsenbuch: Erfolgreich handeln mit Aktien, ETF und Fonds“ im Verlag der Stiftung Warentest veröffentlicht.</p><p class="ui-typography-paragraph"><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-17-mit-victor-gojdka-die-zeit-schwedenrente-spacex-und-schiefe-indizes">In dieser Folge</a> diskutieren Ali und Björn mit ihrem Gast über zwei Themen, die ihn – und Millionen von Anlegern – umtreiben: Zum einen die sogenannte „Schwedenrente“, die mehr Kapitalmarkt in das bisher rein umlagefinanzierte gesetzliche Rentensystem bringen wird. Was genau plant die Politik mit der staatlichen Kapitalmarktrente nach schwedischem Vorbild – und warum könnte dieses Modell ausgerechnet in Deutschland funktionieren? Zum anderen diskutiert Victor Gojdka mit den beiden Hosts über die bedenklichen Regelverbiegungen in der Indexwelt: SpaceX wird zügig in die großen Aktienbarometer integriert – was etliches an Biegen (und Brechen?) bei den Indexregeln nötig machte und was aus Governance-Sicht bedenklich erscheint.</p><p class="ui-typography-paragraph">Zum Schluss gibt es noch Lesefutter: Victor Gojdka empfiehlt zwei Bücher: zum einen den Sammelband <strong>„Von der Traditionsbörse zum digitalen Marktplatz“</strong> zur Geschichte der Frankfurter Börse von der Weimarer Republik bis heute. Unterschiedliche Gastbeiträge beleuchten jeweils eine Epoche und erklären, wie sich Marktstrukturen historisch herausgebildet haben. Die zweite Empfehlung: <strong>„Die Welt von gestern“</strong> von Stefan Zweig, ein autobiografisch geprägtes Werk über die Gesellschaft im habsburgischen Österreich vom späten 19. Jahrhundert bis über die beiden Weltkriege. Björn empfiehlt <strong>„Die kürzeste Geschichte des Krieges“</strong> von Gwynne Dyer – vom Faustkeil zur Atombombe und was das für heutige Konflikte bedeutet. Ali steuert mit <strong>„Peak Human“</strong> aus der Feder des schwedischen Wirtschaftshistorikers Johan Norberg ein Buch über den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen und die Rolle liberaler Demokratie und Marktwirtschaft bei.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-17-mit-victor-gojdka-die-zeit-schwedenrente-spacex-und-schiefe-indizes">Hier geht es zur Folge 17 des Presseclub, ein Gemeinschaftspodcast von envestor und Der Fondsplattform.</a></p>								</div>
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		<title>Interview: Lohnen sich deutsche Nebenwerte, Herr Peeters?</title>
		<link>https://envestor.de/roger-peeters-nebenwerte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcel Claussen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 08:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[MDAX]]></category>
		<category><![CDATA[pfp Advisory]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Peeters]]></category>
		<category><![CDATA[SDAX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Miese Stimmung, stagnierendes Wachstum und ausufernde Bürokratie: Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht in der Kritik. Spiegelt die düstere Stimmung die Lage der Unternehmen wider? Ein Gespräch mit Roger Peeters, Fondsmanager des DWS Concept Platow, ein Fonds für deutsche Nebenwerte.  Ob es um die aktuelle Standortkrise, die Rolle deutscher Zulieferer in der globalen KI-Infrastruktur oder die gezielte [&#8230;]</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Miese Stimmung, stagnierendes Wachstum und ausufernde Bürokratie: Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht in der Kritik. Spiegelt die düstere Stimmung die Lage der Unternehmen wider? Ein Gespräch mit <strong>Roger Peeters</strong>, Fondsmanager des DWS Concept Platow, ein Fonds für <strong>deutsche Nebenwerte</strong>. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ob es um die aktuelle Standortkrise, die Rolle deutscher Zulieferer in der globalen KI-Infrastruktur oder die gezielte Einzeltitelauswahl geht: Roger Peeters, Geschäftsführer des Vermögensverwalters pfp Advisory, erläutert im Interview mit envestor, worauf es bei der Auswahl von deutschen Nebenwerten ankommt – und warum er trotz des düsteren Bildes für den Wirtschaftsstandort Deutschland Chancen für Value-Aktien sieht. </span><span style="font-weight: 400;">Peeters steuert gemeinsam mit Christoph Frank seit dem Jahr 2006 den erfolgreichen Nebenwerte-Aktienfonds DWS Concept Platow.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"> </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor</strong>: Medien und Volkswirte zeichnen ein düsteres Bild zum Wirtschaftsstandort Deutschland: kein Wachstum, Strukturprobleme, Legacy-Industrien. Warum sollte ein Anleger jetzt deutsche Aktien kaufen?</span></p><p><strong>R</strong><span style="font-weight: 400;"><strong>oger Peeters</strong>: Die Realität ist nicht schwarz-weiß, sondern hat viele Facetten. Zuerst darf aus dem Firmensitz keine Standortbeurteilung für das komplette Geschäft des Konzerns abgeleitet werden. Europäische Aktien sind auch in der Breite mit Bewertungsabschlägen etwa gegenüber US-Unternehmen gepreist. Da liegt in der schlechten Stimmung  eine Chance. </span><span style="font-weight: 400;">Last but not least geht es den Unternehmen unterschiedlich gut. Viele Mittelständler bezeichne ich als Hidden Champions. Sie arbeitenin Nischen, in denen sie gute Ergebnisse erzielen. Auch am Standort Deutschland. In Industrien wie etwa dem Versicherungsmarkt, insbesondere Rückversicherungen, sind  globale Marktführer hier ansässig. Bei diesem Geschäft etwa sind hohe Energiekosten egal.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor</strong>: Alles gut, also?</span></p><p><span style="font-weight: 400;"> </span><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters</strong>: Nein, am Wirtschaftsstandort Deutschland gibt es Anlass zu viel Kritik, es müssen viele Baustellen dringend angegangen werden – allen voran die erdrückende Bürokratie, die hohen Energiekosten und die erhebliche Steuer- und Abgabenlast. Aber für die Beantwortung Ihrer Frage ist ein ganz anderer Aspekt wesentlich entscheidender: die Rückkopplung zum Aktienmarkt. Wenn Sie eine sogenannte deutsche Aktie kaufen, investieren Sie in der Regel in einen global agierenden Konzern, der lediglich seinen Sitz in Deutschland hat. Als Aktionär betrifft es Sie daher nur bedingt, wenn die deutsche Konjunktur schwächelt, weil das operative Geschäft zu einem Großteil im Ausland stattfindet.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor:</strong> Was bedeutet das konkret?</span></p><p><strong> </strong><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters</strong>: Der Umsatzanteil, den die DAX-40-Konzerne auf dem deutschen Heimatmarkt erwirtschaften, ist im Schnitt überschaubar. Im Schnitt machen diese Konzerne mehr Umsatz in den USA als in Deutschland. Die Musik spielt für deutsche Konzerne also global. Gleichzeitig darf man den von mir erwähnten ‚Firmensitz-Faktor‘ nicht auf die Summe aller negativen Faktoren reduzieren. Der Standort Deutschland sticht in vielerlei Hinsicht: Wenn wir uns vor Augen führen, welche dramatischen Erfahrungen Anleger in der jüngeren Vergangenheit beispielsweise mit russischen Aktien machen mussten, wird der unschätzbare Wert einer soliden Rechtsgrundlage bewusst. Die Rechtssicherheit in Deutschland ist ein massiver Standortvorteil: Hier sind Eigentumsrechte und Rechtsansprüche im eigenen Land glasklar definiert und im Ernstfall auch real durchsetzbar.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor</strong>: Der Fonds DWS Concept Platow, den Sie beraten, investiert in deutsche Nebenwerte. Schlägt Ihr Herz aktuell eher für die mittelgroßen Werte im MDAX oder für die kleineren Titel im SDAX? </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters:</strong> Mein Partner Christoph Frank und ich agieren da agnostisch. Wir operieren strikt bottom-up, betrachten also die Chancen der einzelnen Werte. Ob das zu mehr großen, kleinen oder mittleren Werten führt, legen wir eben nicht vorab fest. Und „über das Herz“ sollte man eh nie agieren, nur strikt rational.Zum 2. Teil der Frage: In den vergangenen Jahren galt an der Börse global fast überall das Motto „Big is beautiful“, immer mehr Geld floss in größere Werte, diese Entwicklung befruchtete sich selbst. Das führt zu günstigeren kleinen Werten. Dieses Potenzial wird aber erfahrungsgemäß erst gehoben, wenn der Markt umdenkt. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor</strong>: Genau scheint ein nachhaltiges Problem zu sein. Das große Geld fließt schon seit mehr als einem Jahrzehnt vor allem in US-Tech-Giganten, bei denen KI das Megathema ist. Ist der Zug beim Thema KI für deutsche Unternehmen nicht längst abgefahren? </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters</strong>: Man muss zunächst eine nüchterne Bestandsaufnahme machen: Wenn man sich die Standorte der Marktführer ansieht, findet das Thema KI im Kern nicht in Europa statt. Die dominanten Akteure sitzen in den USA, einige wenige noch verteilt in Asien. </span><span style="font-weight: 400;">Blickt man jedoch auf die gesamte KI-Infrastruktur, sieht es etwas anders aus. Es gibt durchaus europäische Unternehmen, die von diesem Trend profitieren: Zulieferer im Chipbereich, Ausrüster von Rechenzentren, Energieunternehmen und einiges mehr.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor</strong>: Wie stark sollten Investoren, die auf KI setzen wollen, den KI-Vorprodukte-Standort Deutschland im Portfolio gewichten?</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters:</strong> Das muss der Investor selber abwägen. Anleger müssen sich die Frage stellen, wie viel des KI-Hypes sie in ihrem Depot haben wollen, zumal ja auch viele vermeintlich globale Indizes bereits sehr stark in diesem Bereich exponiert sind. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor:</strong> Ein Blick auf die Risikokennzahlen Ihres Fonds überrascht. Sie erzielen eine spitze Rendite, aber das Risikorating von Morningstar beschreibt eine unterdurchschnittliche Volatilität im Vergleich zur Kategorie. Wie schafft man es, in dem tendenziell schwankungsanfälligen Small-Cap-Bereich die Abwärtsrisiken so effektiv abzufedern?</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters:</strong> Unser Ansatz basiert nicht darauf, Risiken Top-down etwa über Derivate auszusteuern und dabei gegebenenfalls neue Risiken einzugehen. Wir  konzentrieren uns auf die fundamentale Aktienauswahl. Wenn man hier erfolgreich ist, spiegelt sich das in der Rendite und der Volatilität wider. Bei uns steht und fällt alles mit der Auswahl der einzelnen Werte. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor:</strong> Zum Schluss die Frage: Wenn wir uns in einem Jahr wieder unterhalten, warum wird dann der MDAX besser gelaufen sein als der Nasdaq 100?  </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Peeters:</strong> Netter Versuch, mir eine kurzfristige Prognose zu entlocken, aber damit kann ich nicht dienen. Wenn Anleger weiter auf Momentum gehen, sollte der Nasdaq 100 vorne liegen, in einem Umfeld, wo Bewertungen eine wichtigere Rolle spielen, hat der MDAX wesentlich bessere Chancen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>envestor:</strong> Vielen Dank für das Interview</span></p><p><em><span style="font-weight: 400;">Das Interview führte Marcel Claussen</span></em></p>								</div>
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		<title>Olaf Storbeck (Financial Times): Governance, Skandale, Zinswende: Deutschlands Finanzbaustellen</title>
		<link>https://envestor.de/olaf-storbeck-financial-times/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Storbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Wirecard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Presseclub-Folge ist Olaf Storbeck zu Gast. Der Leiter des Frankfurter Büros der Financial Times gehört zu den profilierten Beobachtern von Unternehmen und Notenbanken in Deutschland und arbeitete mit an der Aufdeckung und Aufarbeitung des Wirecard-Skandals. In dieser Presseclub-Folge sprechen Ali und Björn mit Olaf Storbeck, Leiter des Frankfurter Büros der Financial Times. Storbeck [&#8230;]</p>
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									<p>In dieser<strong> Presseclub</strong>-Folge ist <strong>Olaf Storbeck</strong> zu Gast. Der Leiter des Frankfurter Büros der Financial Times gehört zu den profilierten Beobachtern von Unternehmen und Notenbanken in Deutschland und arbeitete mit an der Aufdeckung und Aufarbeitung des Wirecard-Skandals.</p><p>In dieser <strong><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-16-mit-olaf-storbeck-the-financial-times-governance-skandale-zinswende-deutschlands-finanzbaustellen">Presseclub-Folge</a></strong> sprechen Ali und Björn mit Olaf Storbeck, Leiter des Frankfurter Büros der Financial Times. Storbeck ist seit vielen Jahren Finanzjournalist, unter anderem bei Reuters und dem Handelsblatt, und gehört zu den profilierten Beobachtern von Unternehmen, Banken und Notenbanken in Deutschland.</p><p>Das erste große Thema ist Olafs Steckenpferd: Corporate Governance in deutschen börsennotierten Unternehmen. Olaf beschäftigt nicht erst seit Wirecard die Frage, warum der Markt schlechte Unternehmensführung hierzulande oft nicht hart genug ahndet – und er ordnet ein, warum er „nach wie vor große Probleme“ bei der Governance sieht und weshalb sich diese Risiken aus seiner Sicht zu selten in niedrigeren Bewertungen niederschlagen.</p><p>Im zweiten Schwerpunkt geht es um Zinsen, die EZB und die Folgen für die Realwirtschaft. Als Korrespondent einer global weithin gelesenen Finanzzeitung berichtet Olaf über die globale Perspektive der Euro-Zinspolitik und darüber, wie im Umfeld der Europäischen Zentralbank aktuell über weitere Zinsschritte diskutiert wird. Erst jüngst hat er in der FT geschildert, wie sich höhere Renditen bei Bundesanleihen bereits jetzt – schlechte Nachrichten für deutsche Häuslebauer – in den Hypothekenzinsen niederschlagen.</p><p>Zum Schluss gibt es wie immer Literaturtipps aus der Runde – denn wie immer im Presseclub geht es bei den Literaturempfehlungen nicht nur um Fachliches. Was Olaf Storbeck, Ali und Björn empfehlen, <strong><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-16-mit-olaf-storbeck-the-financial-times-governance-skandale-zinswende-deutschlands-finanzbaustellen">erfahren Sie in der aktuellen Folge des „Presseclub“</a></strong>.</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://envestor.de/olaf-storbeck-financial-times/">Olaf Storbeck (Financial Times): Governance, Skandale, Zinswende: Deutschlands Finanzbaustellen</a> appeared first on <a href="https://envestor.de">envestor.de</a>.</p>
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		<title>„Überangebot von Hyperscaler-Bonds könnte Kursentwicklung auch guter Anleihen bremsen“</title>
		<link>https://envestor.de/hyperscaler-bonds-bremsen-anleihen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen-Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[banken]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bonität? Sektorzugehörigkeit? Einzeltitelauswahl? Fondsmanagerin Boutaina Deixonne von BNP Paribas Asset Management erläutert im Interview mit envestor, worauf es bei der Auswahl von Unternehmensanleihen ankommt &#8211; und warum sie trotz positiver Bedinungen für Unternehmensanleihen heute einige Herausforderungen für Anleihen-Investoren sieht.   Was sind die Bedingungen für Investoren in Unternehmensanleihen in Zeiten steigender Renditen, geopolitischer Unsicherheit und [&#8230;]</p>
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									<p>Bonität? Sektorzugehörigkeit? Einzeltitelauswahl? Fondsmanagerin <strong>Boutaina Deixonne</strong> von BNP Paribas Asset Management erläutert im Interview mit envestor, worauf es bei der Auswahl von Unternehmensanleihen ankommt &#8211; und warum sie trotz positiver Bedinungen für Unternehmensanleihen heute einige Herausforderungen für <strong>Anleihen-Investoren</strong> sieht.  </p><p>Was sind die Bedingungen für Investoren in Unternehmensanleihen in Zeiten steigender Renditen, geopolitischer Unsicherheit und ungewissen Wachstumsaussichten? Wir trafen Boutaina Deixonne, Leiterin des europäischen Teams für Unternehmensanleihen bei BNP Paribas Asset Management (früher Axa Investment Managers), Ende Mai in Frankfurt zum Interview. Deixonne, die auch die beiden Fonds AXA WF Euro Credit Short Duration und AXA WF Euro Credit Plus managt, hat praktischerweise gleich zwei Hüte auf: sie verantwortet bei BNPP AM sowohl das europäische Fondsmanagement für High Yield- als auch für Investment-Grade-Anleihen. </p><p><strong>envestor</strong>: Frau Deixonne, die Wachstumsprognosen für die europäische Wirtschaft werden reihenweise zurückgenommen, die Energiepreise bleiben hoch, die Straße von Hormuz ist noch immer geschlossen. Was hat das für Folgen für Unternehmensanleihen?</p><p><strong>Boutaina Deixonne</strong>: Wir sind für den Kreditmarkt noch immer ziemlich konstruktiv. Unsere Sicht hat sich im Laufe des Jahres aber etwas verschoben. Zu Jahresbeginn waren wir für die europäische Konjunktur ausgesprochen optimistisch, vor allem wegen der fiskalischen Impulse in Deutschland. Unsere Wachstumsprognosen für die Eurozone lagen damals klar über dem Konsens. Mit dem Irankrieg hat sich dieses Bild eingetrübt, die offiziellen Prognosen wurden spürbar nach unten revidiert. Aber im Basisszenario bleiben wir positiv: ja, weniger Wachstum, aber es gibt eben noch Wachstum. Solange das so ist und die Inflation halbwegs beherrschbar bleibt, sind die Rahmenbedingungen für Kreditmärkte nicht schlecht. Unser Basisszenario unterstellt außerdem, dass wir in den kommenden Monaten eine Stabilisierung im Nahost-Konflikt sehen – keine perfekte Lösung, aber genug, um extreme Ausschläge beim Ölpreis und neue Schocks in den Lieferketten zu vermeiden. Wir rechnen nicht mit einer Rückkehr zu sehr niedrigen Ölpreisen, eher mit einem neuen Normal irgendwo zwischen 80 und 90 Dollar. Das ist unbequem, aber verkraftbar.</p><p><strong>envestor</strong>: Was folgt aus dieser Einschätzung für Anleihen guter Schuldner und was für weniger solide Firmen?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Für uns ist nicht in erster Linie die Frage „Investment Grade oder High Yield?“ entscheidend. Wichtiger ist die Sektorebene. Wenn man sich die letzten Jahre ansieht – Pandemie, Krieg in der Ukraine, Zollkonflikte, jetzt die neue Eskalation in der Golfregion –, dann wurde ständig das Ende der Unternehmensgewinne beschworen. Die Realität ist: Die Gewinne waren erstaunlich robust. Wir haben keine breite Welle von Downgrades gesehen, keine massive Default-Lawine. Seit 2020 haben viele Unternehmen ihre Bilanzen massiv aufgeräumt: Sie haben sich auf Bilanzstärke konzentriert, auf Cashflow-Generierung, auf Margenverbesserung. Große Übernahmen waren die Ausnahme, Dividenden und Aktienrückkäufe fielen deutlich moderater aus als in früheren Zyklen. Ergebnis: Die Verschuldungsgrade sind gesunken, Liquiditätspuffer sind hoch, und die Bilanzen stehen heute im Schnitt besser da als vor Covid. Das gilt besonders für Finanzwerte. Banken und Versicherer sind aus Sicht eines Anleiheinvestors heute ungleich solider als vor 15 Jahren. Die harte Regulierung nach der Finanzkrise war für Aktionäre schmerzhaft, für Gläubiger aber sehr wertvoll.</p>								</div>
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									<p><strong>envestor</strong>: Wie sollten Anleger das Universum für Unternehmensanleihen aus Ihrer Sicht analytisch griefen?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Wenn Sie sich das europäische Investment-Grade-Universum anschauen, dann sehen Sie grob drei Blöcke. Ein Drittel sind Finanzwerte – Banken und Versicherer –, und die stehen fundamental sehr gut da. Ein weiteres Drittel sind klassische defensive Sektoren wie Telekommunikation, Versorger, Gesundheitswesen. Auch dort laufen viele Emittenten gut mit, mit Ausnahmen etwa im Konsumbereich, der unter schwächerer Kauflaune der Konsumenten und hoher Sparquoten leidet. Das letzte Drittel sind zyklische Sektoren. Dort wird es viel kleinteiliger. Energie ist offensichtlich ein Profiteur des Umfelds: Hohe Öl- und Gaspreise sorgen für sehr starke Cashflows und sehr solide Bilanzen. Der Investment-Grade-Immobiliensektor hat sich stabilisiert, viele Emittenten haben Verschuldung reduziert, greifen weiter auf den Kapitalmarkt und auf Banken zurück, sind weniger im Expansionsmodus und fokussieren sich auf Portfoliooptimierung. Kritischer sehen wir Autowerte. Sie leiden unter der Schwäche des chinesischen Marktes und massivem Wettbewerb durch chinesische und andere asiatische Hersteller, die jetzt mit aggressiven Preisen nach Europa drängen. Dazu kommen höhere Finanzierungskosten – das ist eine Kombination, die Margen und Geschäftsmodelle stark unter Druck setzt. Entsprechend selektiv gehen wir dort vor. Kurz: Wir mögen sowohl Investment Grade als auch High Yield, aber nicht pauschal – die Sektorwahl ist heute der eigentliche Differenzierungsfaktor.</p><p><strong>envestor</strong>: Die spannendere Frage ist für Anleger, ob sie für das eingegangene Risiko ordentlich bezahlt werden, oder gehen Anleger zu sorglos mit Risiken um auf der Jagd nach Rendite?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Aus reiner Rendite-Sicht ist die Situation attraktiv. Bei europäischen Investment-Grade-Anleihen sind laufende Renditen von drei bis vier Prozent heute üblich, im High-Yield-Segment eher um die 5,5 Prozent – und das bei durchschnittlichen Laufzeiten von rund drei bis dreieinhalb Jahren. Die Kombination aus dem Niveau der laufenden Rendite und der moderaten Duration ist attraktiv. Gleichzeitig sind die Fundamentaldaten, wie gesagt, solide. Es gibt auch keine Maturity Wall, keine massive Fälligkeitswelle, die in kurzer Zeit refinanziert werden müsste. Viele Emittenten haben ihre Laufzeiten proaktiv gestreckt, teilweise mehr als ein Jahr vor Fälligkeit. Die Liquidität ist also gut, und wir sehen aktuell auch keine große Übernahme- oder LBO-Welle, die die Verschuldung plötzlich nach oben treiben würde.</p><p><strong>Envestor</strong>: Wenn heute Emissionen von 500 Millionen Euro an den Markt kommen und das Orderbuch mitunter fünf- oder sechsmal überzeichnet, dann könnte man schon eine gewisse Sorglosigkeit unterstellen.</p><p><strong>Deixonne</strong>: Die Bedingungen sind nicht mehr so attraktiv wie nach der Korrektur 2022, aber Kreditinvestoren werden nach mageren Jahren der Nullzinsphase immer noch vernünftig bezahlt, ohne dass sich die Fundamentaldaten dramatisch verschlechtert hätten.</p><p><strong>envestor</strong>: 2022 wurden alle für Duration bestraft. Lang laufende europäische Staatsanleihen haben teilweise mehr als 20 Prozent verloren und sind auch gut vier Jahre später noch immer unter Wasser. Auch im Mai sind die Renditen teilweise kräftig gestiegen. Aber wenn wir zu sehr auf die Vergangenheit schauen, dann managt man die Risiken durch den Blick in den Rückspiegel. Was kann mit „Short Duration“ heute“ schiefgehen?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Im Kern gibt es zwei große Risiken. Das erste ist eine Neuauflage des Inflationsfehlers. 2021 und Anfang 2022 haben Märkte und Notenbanken die Inflation als „vorübergehend“ abgetan – mit bekannten Folgen. Wenn wir heute erneut unterschätzen, wie hartnäckig und hoch der Preisdruck bleiben kann, könnte das Zinsniveau deutlich höher gehen, als derzeit eingepreist ist. Das wäre nicht nur für lange, sondern auch für viele kurz- und mittelfristige Laufzeiten unangenehm. Das zweite Risiko ist ein massiver Wachstumsschock. Eine starke Eskalation im Nahen Osten oder ein anderer geopolitischer Schock könnte das globale Wachstum deutlich drücken. Dann würden die Notenbanken eher früher und stärker die Zinsen senken, was länger laufenden Anleihen helfen würde. Das würde die Kredit-Spreads unter Druck setzen würde, und dann würden schwächere Bonitäten auf der Verliererseits stehen. Man bekäme also Rückenwind von der Renditekurve, aber Gegenwind aus der Spreadkomponente. Die eigentliche Gefahr für Anleger ist weniger die Frage, ob sie eine kurze oder lange Duration eingehen, sondern dass sie das Wechselspiel aus Wachstum und Inflation erneut falsch einschätzen.</p>								</div>
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									<p><strong>envestor</strong>: Bleiben wir kurz bei der Politik. Wie ordnen Sie Trump ein? Die Märkte reagieren erstaunlicherweise immer noch nervös und hektisch auf seine Posts.</p><p><strong>Deixonne:</strong> Das stimmt. Die direkte Marktreaktion auf seine Social-Media-Aktivität sehen Sie zumeist aber beim Ölpreis und bei den Renditen von Staatsanleihen, weniger aber bei Kredit-Spreads, zumindest bei Investment-Grade-Anleihen. Politisch ist das Bild schwer lesbar. Einige politische Strategen deuten seine Rhetorik so, dass Trump mit einem Verlust der Zwischenwahlen rechnet. Dann hätte er kurzfristig innenpolitisch weniger zu verlieren, was die Volatilität nicht gerade reduziert. Für die Realwirtschaft ist vor allem relevant, wie sich das Geschehen auf den US-Konsumenten auswirkt – also auf Hypothekenzinsen, Refinanzierungskosten, Immobilienmarkt. Dreißigjährige Hypothekenzinsen deutlich über sechs Prozent treffen die Mittelschicht spürbar und bremsen Konsumlaune und Investitionsbereitschaft.</p><p><strong>envestor:</strong> Kommen wir zu den Hyperscalern und den KI-Gigangen. Aktieninvestoren bekommen kalte Füße, weil die massiven Investitionen die freien Cashflows auffressen. Bondmanager sagen uns dagegen häufig: „Solide Credits, schöne Kupons, die Spreads sind ok.“ Wie sehen Sie die zunehmenden Euro-Emissionen der Magnificent Seven?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Wir haben in unseren Euro‑Mandaten bislang keine riesige Gewichtung in Amazon, Google und Co., teilen aber im Grundsatz die Sicht vieler Kreditinvestoren. Diese Unternehmen haben sehr starke Bilanzen, enorme Liquidität und nach wie vor beeindruckende Ertragskraft. Ja, sie verbrennen derzeit viel Cash für Investitionen in Rechenzentren und Netzinfrastruktur, aber sie tun das aus einer Position der Stärke. Für uns als europäische Investoren ist positiv, dass diese Emittenten unser Investment-Grade-Universum, ich nenne es „technologischer“ und damit diverser machen – mehr Technologie, mehr Services, mehr digitale Geschäftsmodelle. Gleichzeitig darf man zwei Risiken nicht ausblenden. Einmal das Ratingrisiko: Wenn Schulden und Investitionen schneller wachsen als die Gewinne, werden Rating-Agenturen irgendwann mit Downgrades reagieren. Zweitens das Angebotsrisiko: Diese Emittenten werden regelmäßig den Markt anzapfen, teils mit großen Volumina. Ein Überangebot kann die Kursentwicklung auch guter Anleihen dämpfen. Zusätzlich gibt es Anleger, die aus ESG‑Gründen nur begrenzt in Big Tech gehen wollen. Wer der marginale Käufer ist, ist also nicht völlig trivial. Insgesamt bleiben wir hier aber konstruktiv, investieren allerdings selektiv und mit Blick auf Bewertungen und den Emissionskalender.</p>								</div>
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									<p><strong>envestor</strong>: Wie sieht es mit Off‑Balance‑Sheet‑Risiken aus? Gerade in den USA ist es gängige Praxis, Schulden in spezielle Anlagevehikel zu schieben, die nicht Teil der Unternehmensbilanz sind.</p><p><strong>Deixonne:</strong> Das ist der Punkt, an dem klassische, gründliche Kreditanalyse ihren Wert zeigt. Eine veröffentlichte Bilanz sagt nicht die ganze Wahrheit. Gerade bei Unternehmen mit Immobilienportfolios oder langfristigen Mietverträgen – etwa im Handel – sind Leasingstrukturen und Zweckgesellschaften der Normalfall. Wenn Sie das nicht in Ihre Analyse einbeziehen, unterschätzen Sie die effektive Verschuldung. Wir schauen uns deshalb sehr genau an, welche Verpflichtungen im Anhang stehen, wie sind Leasingverträge strukturiert? Wie SPVs aufgesetzt? Es gibt Fälle, in denen ein Unternehmen offiziell mit einem Leverage von „eins“ wirbt, die wirtschaftliche Verschuldung aber deutlich höher liegt, wenn man alles mitrechnet. Solche Bilanztricksereien sehen wir eher im High‑Yield‑Bereich, da sind wir entsprechend vorsichtig. Wichtig ist: In intransparenten SPV‑Strukturen, die nicht in unseren Benchmarks auftauchen, investieren wir in der Regel nicht. Uns ist Transparenz wichtiger als der letzte Basispunkt an Rendite.</p><p><strong>envestor</strong>: Bleiben wir beim Risiko: „Creditor Violence“, also <a href="https://envestor.de/covenants-lite-hochzinsanleihen/">Liability‑Management‑Manöver</a>, bei denen bei Schuldenumstrukturierungen einzelne Gläubiger bevorzugt werden und andere das Nachsehen haben. Wie groß ist dieses Thema in Ihrem Universum?</p><p><strong>Deixonne</strong>: Im klassischen Investment Grade praktisch überhaupt nicht. Im High‑Yield‑Segment gibt es solche Fälle, aber es ist nicht das Tagesgeschäft. Wir waren in den letzten Jahren in ein, zwei Restrukturierungen involviert, und das ist nie angenehm. Der Vorteil eines Hauses wie BNP Paribas ist, dass wir als großer Investor selten allein sind. In solchen Situationen schließen sich große Gläubiger häufig zusammen, arbeiten mit Anwälten und verhandeln kollektiv mit dem Emittenten. Das gibt Verhandlungsmacht, aber es bleibt eine Sondersituation, die man nur akzeptiert, wenn man vom Geschäftsmodell und vom Management überzeugt ist. Dann kann eine Laufzeitverlängerung, eine Coupon-Anpassung oder eine leichte Rangänderung sinnvoll sein, um Zeit zu gewinnen und Wert zu erhalten. Unser Grundsatz bleibt aber: Wenn uns Bilanz, Governance oder Geschäftsmodell nicht gefallen, investieren wir nicht – in keinen Bestandteil der Kapitalstruktur.</p><p><strong>envestor</strong>: Vielen Dank für das Gespräch.</p><p><em>Das Interview führte Ali Masarwah</em></p>								</div>
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		<title>Explodierende Schulden, Iran-Krieg und sichere Häfen</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-christian-schuette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 16:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Schütte]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Folge des Presseclubs begrüßen Ali und Björn den Wirtschaftsjournalisten Christian Schütte, Redakteur beim manager magazin, der seit vielen Jahren über Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und Unternehmen berichtet. Schütte treibt aktuell nicht nur das ewige Drama des Irankrieges um.  Der langjährige Finanzjournalist hat etliche Stationen vor dem manager magazin hinter sich: WirtschaftsWoche, Financial Times Deutschland und [&#8230;]</p>
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									<p>In dieser Folge des <a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-15-mit-christian-schuette-manager-magazin-explodierende-schulden-iran-krieg-und-safe-havens"><strong>Presseclubs</strong></a> begrüßen Ali und Björn den Wirtschaftsjournalisten <strong>Christian Schütte</strong>, Redakteur beim manager magazin, der seit vielen Jahren über Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und Unternehmen berichtet. Schütte treibt aktuell nicht nur das ewige Drama des Irankrieges um. </p><p>Der langjährige Finanzjournalist hat etliche Stationen vor dem manager magazin hinter sich: WirtschaftsWoche, Financial Times Deutschland und Capital. 2025 veröffentlichte er das Buch „Die Schuldenbombe“ und brachte damit das lange Zeit verdrängte Problem der überbordenden globalen Staatsverschuldung auf die Agenda vieler Leserinnen und Leser.</p><p>Zwei Themen brachte der Presseclub-Gast mit: die Frage nach den Folgen der stark gestiegenen Staatsschulden und der ausgehöhlten Schuldenbremsen sowie die Frage, ob neue Schuldenkrisen drohen – und was all das für Anleger bedeutet. Zweites großes Thema ist der Iran-Krieg und die erstaunlich gelassene Reaktion der Märkte: Was taugt heute noch als „Safe Haven“ – Staatsanleihen, Gold, Cash oder breit gestreute Portfolios? Die drei diskutieren, wie Privatanleger in geopolitischen Schockphasen klüger reagieren können als die Schlagzeilen, welche Rolle Diversifikation, Zeithorizont und Risikomanagement spielen und wie man investiert bleibt, ohne die Risiken zu verdrängen.</p><p>Am Ende gibt es wie immer Literaturtipps: Ali empfiehlt „Delizia“ von John Dickie, eine Geschichte Italiens, erzählt über seine Küche. Christian Schütte bringt „Material World“ von Ed Conway mit, über die Rohstoffe, auf denen unsere moderne Welt steht, sowie „Abschied“ von Sebastian Haffner, eine persönliche Chronik über die Zeit vor der großen Katastrophe ab 1933. Björn empfiehlt „In guten Händen“ von Philipp Weil, das einen Einblick in die Welt der Family Offices und die professionelle Verwaltung großer Vermögen gibt.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-15-mit-christian-schuette-manager-magazin-explodierende-schulden-iran-krieg-und-safe-havens"><strong>Hier geht es zur 15. Folge des Presseclubs.</strong></a></p>								</div>
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		<title>„Pressesclub“: Teure Finanzprodukte, Aktien im Alter und gute Bücher</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-hermann-josef-tenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 17:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann-Josef Tenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im neuen Presseclub-Podcast sprechen unsere Hosts Ali und Björn mit Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip. Tenhagen war bis 2014 Chefredakteur der obersten Verbraucherinstanz Finanztest. Im Gespräch verrät er, warum er seinerzeit den Sprung von der Quasi-Behörde Stiftung Warentest in die Ungewissheit eines Start-ups gewagt hat. Tenhagen ist nicht ohne Grund der breiten Öffentlichkeit als Deutschlands [&#8230;]</p>
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									<p class="ui-typography-paragraph">Im neuen <strong>Presseclub</strong>-Podcast sprechen unsere Hosts Ali und Björn mit <strong>Hermann-Josef Tenhagen</strong>, Chefredakteur von Finanztip. Tenhagen war bis 2014 Chefredakteur der obersten Verbraucherinstanz Finanztest. Im Gespräch verrät er, warum er seinerzeit den Sprung von der Quasi-Behörde Stiftung Warentest in die Ungewissheit eines Start-ups gewagt hat.</p><p class="ui-typography-paragraph">Tenhagen ist nicht ohne Grund der breiten Öffentlichkeit als Deutschlands prominentester Verbraucherschützer bekannt: Er sieht nach wie vor die Kosten von Finanzprodukten als zentrales Problem von Anlegern in Deutschland. Ausgangspunkt ist der internationale Vergleich: Während in den USA der Preiswettbewerb an der Kapitalmarktfront längst tobt und ETFs mit sehr niedrigen Kosten zum Standard gehören, zahlen deutsche Anleger für Fonds, Versicherungen und Vermögensverwaltungen deutlich mehr. Im zweiten Teil geht es um die Anlage im Alter: Warum brauchen gerade ältere Anleger eine nennenswerte Aktienquote, obwohl sie Sicherheit suchen? Die Frage, ob Tenhagen sein eigenes Geld so anlegt, wie er es den Leserinnen und Lesern von Finanztip empfiehlt, durfte natürlich nicht fehlen.</p><p class="ui-typography-paragraph">Zum Schluss gibt es auch Literaturtipps von Ali, Björn und Hermann-Josef Tenhagen. Unser Gast hatte gleich zwei Empfehlungen im Gepäck: „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann, in dem es um die Verstrickungen des Regisseurs Georg Wilhelm Papst im nationalsozialistischen Kulturbetrieb geht. Tenhagens zweite Empfehlung: „All Your Worth: The Ultimate Lifetime Money Plan“ von Elizabeth Warren zur 50/30/20-Regel, in dem sie zeigt, wie Haushalte sparen, konsumieren und investieren sollten. Björns Empfehlung lautet: „MONEY“ von David McWilliams – die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive des Geldes. Der studierte Historiker Ali hat das Buch „A Line in the Sand“ von James Barr von seiner Leseliste gegriffen. Es schildert die Geschichte der willkürlichen Grenzziehungen im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg, deren Folgen uns bis heute begleiten.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-13-mit-hermann-josef-tenhagen-finanztip-teure-finanzprodukte-aktien-im-alter-und-gute-buecher" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zur aktuellen Podcast-Folge.</strong></a></p>								</div>
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		<title>Luca Pesarini: „Ich spekuliere lieber auf Duration als auf Tail Risks“</title>
		<link>https://envestor.de/luca-pesarini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[`Luca Pesarini]]></category>
		<category><![CDATA[Ethna-Defensiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fondsmanager Luca Pesarini im Interview. Zinsen, Politik, Spekulation sind ein explosives Gemisch zu Anfang des Jahres. Der Fondsmanager des Rentenfonds Ethna-Defensiv erläutert, warum er nur auf den ersten Blick in seinem Fonds einen ziemlich heißen Reifen fährt &#8211; und was er von den Märkten 2026 erwartet. Früher war längst nicht alles besser, aber zumindest berechenbarer [&#8230;]</p>
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									<p>Fondsmanager <strong>Luca Pesarini</strong> im Interview. Zinsen, Politik, Spekulation sind ein explosives Gemisch zu Anfang des Jahres. D<span style="font-size: 16px;">er Fondsmanager des Rentenfonds Ethna-Defensiv erläutert, warum er nur auf den ersten Blick in seinem Fonds einen ziemlich heißen Reifen fährt &#8211; und was er von den Märkten 2026 erwartet. </span></p><p><span style="font-size: 16px;">Früher war längst nicht alles besser, aber zumindest berechenbarer &#8211; jedenfalls mit Blick auf die Rollenverteilung von Aktien und Staatsanleihen im Portfolio. Wir trafen Luca Pesarini auf dem Fondskongress in Mannheim Ende Januar. Er erläutert, warum er den Ethna &#8211; Defensiv auf ein ganz spezielles Szenario vorbereitet, das ziemlich stark an einen klassischen Risk-off-Trade erinnert.  </span></p><p><strong>envestor: Herr Pesarini, letztes Jahr haben Sie an dieser Stelle prognostiziert, dass der Ethna-DEFENSIV 2025 mit einer Performance von etwa 3 Prozent abschließen würde. Am Ende war es etwas mehr, aber der Verlauf war ziemlich holprig. Haben Sie das so erwartet?</strong></p><p><strong>Luca Pesarini</strong>: Im Grunde schon. Ich hatte natürlich auf mehr gehofft, weil ich darauf gesetzt hatte, dass die Zinsen stärker nach unten kommen würden – zumindest in Europa. Das haben sie aber nicht getan, im Gegenteil: Die Renditen sind Ende des Jahres eher gestiegen. Dadurch wurde uns dieser eine Prozentpunkt, den wir für einen Zinsbewegungsschritt nach unten eingeplant hatten, „weggefressen“. Aber in Anbetracht der Zinssituation haben wir eigentlich das erreicht, was man erreichen konnte. Ein Teil der Performance ist immer dem Markt geschuldet – und wenn der Rentenmarkt momentan gar nicht funktioniert, dann lässt sich nicht so viel herausholen. Weil wir unser Minimalziel erreicht haben, war das eine gute Leistung, aber keine hervorragende.</p><p><strong>Im Januar 2025 war die große Frage: Was macht Trump? Damals haben Sie argumentiert, er werde „aufräumen“. Zunächst sah es auch so aus: Zölle, Kürzungen staatlicher Leistungen, da schien vieles nach Ihrem Playbook zu laufen. Aber nach dem ersten Aktionismus von Musks Dodge-Kürzungen passierte weniger als erwartet – und jetzt sucht der Präsident sein Heil in der Außenpolitik. Täuscht der Eindruck?</strong></p><p>Das sehe ich anders. Innenpolitisch tut sich einiges. Zwei Faktoren sind besonders wichtig. Der „Liberation Day“ etwa war im Kern nach innen gerichtet, nicht nach außen. Die Zölle sind ein Instrument der Entschuldung, weil die „Firma USA“ 800 bis 900 Milliarden Dollar Defizit im Jahr einfährt – das sind Dollars, die abfließen. Das will Trump unterbinden. Die Zölle sollen die lokale Industrie ankurbeln und den Verkauf des „billigen Dollars“ an Dritte begrenzen. Das hat durchaus funktioniert – auch wenn es keinen Deal mit den Chinesen gibt und die Amerikaner nun eben kalifornischen statt französischen Champagner trinken. Der ist vermutlich gar nicht so schlecht. Der zweite programmatische Block sind die tieferen Zinsen. Trump sagt: „Wir sind die stärkste Nation der Welt, wir sollten die tiefsten Zinsen haben.“ Politisch ist der Kurs klar: Zinsen runter, um dem Häuslebauer unter die Arme zu greifen – aber nicht nur ihm. Er will, dass Hypothekenbanken 200 Milliarden Dollar Hypotheken kaufen, also eine Art Quantitative Easing am Hypothekenmarkt, um die Zinsen zu drücken. Er will Kapitalanlagegesellschaften verbieten, Einfamilienhäuser und Apartmentkomplexe zu kaufen, weil er die Ungleichgewichte zwischen „denen mit Geld“ und den normalen Menschen sieht. Er will Kreditkartenzinsen auf 10 Prozent deckeln und die Unternehmen – Pharma, Verteidigung, Öl – dazu bringen, mehr zu investieren, weniger Buybacks zu machen und weniger Dividenden auszuschütten. In gewisser Weise ist er damit zu einem „Pseudo-Sozialisten“ geworden. Ein unglaublicher Dirigismus.</p>								</div>
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				Luca Pesarini ist Gründer und Chief Investment Officer (CIO) des Vermögensverwalters ETHENEA Independent Investors S.A. Der Experte für Multi-Asset-Strategien steht seit Jahrzehnten für das aktive Portfoliomanagement - und ist auch bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nach mehreren Stationen in der Finanzindustrie, unter anderem als Vorstand der Bank Julius Bär (Deutschland) AG, legte er 2002 gemeinsam mit Arnoldo Valsangiacomo den defensiven Mischfonds Ethna-AKTIV auf. Er verantwortet auch den Ethna-Defensiv, der seit 2021 als reiner Rentenfonds gemanagt wird. Die Bewährungsprobe bestand er 2022, das Jahr des Jahrhundert-Crashs bei Anleihen, glänzend. 			</p>
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											<cite class="elementor-blockquote__author">Steckbrief Luca Pesarini </cite>
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									<p><strong>Was bedeutet das für die Zinsen – und konkret für den Ethna-DEFENSIV, der ja gar nicht so defensiv wirkt, wenn man auf die Duration von über acht Jahren schaut?</strong></p><p>Aber genau das ist defensiv! Die Renditen sind gestiegen, ja, da liegen wir im Moment nicht gut. Aber unsere Meinung ist unverändert. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen ab Mai sinken werden; die zentrale Frage ist, wie sich die Inflation entwickelt.</p><p><strong>Das könnte nicht gut ausgehen, wenn die Staatsverschuldung weiter steigt, Anleger höhere Renditen fordern und den Dollar verkaufen…</strong></p><p>Wir erwarten, dass die Nachfrage nach US-Staatsanleihen stärker ansteigen wird, als uns lieb ist. Die Nachfrage nach Treasuries steigt, weil die Stablecoin-Regulierung kommt, weil der Staat sich weiterhin vor allem kurzfristig finanziert. In dem Moment, in dem sich die Karawane in Richtung sinkender Zinsen bewegt, sollte das lange Ende mitlaufen. Das ist unser Plan.</p><p><strong>Der Boxer Mike Tyson hat einmal gesagt: „everybody has a plan until they get punched in the face“&#8230; </strong></p><p>Natürlich wissen wir nicht, was am Ende passieren wird, aber es ist meine Aufgabe, eine Meinung zu haben. Ich habe eine Meinung, also setze ich sie um – mit langer Duration. Bin ich damit ein Hasardeur? Nein. Wir haben zur Gegensteuerung viele risikoreichere Unternehmensanleihen verkauft und mehr in Staatsanleihen investiert, vor allem in Europa. So können wir, falls wir reagieren müssen, „Äpfel mit Äpfeln“ vergleichen: Wir können Bund-Futures zum Hedging einsetzen, die zu unseren Beständen passen. Aber ich gehe nicht davon aus, dass wir diesen Hedge in großem Stil brauchen.</p><p><strong>Das klingt trotzdem nach einer ziemlich binären Wette: Sie bauen Unternehmensanleihen mit – wenn auch gesunkenen – Spreads ab, um Ihre Durationsthese zu spielen. Ist das nicht zu konzentriert?</strong></p><p>Das folgt meiner Meinung. Ich gehe davon aus, dass dieses Jahr eher ruppiger wird. Die Spreads sind für meinen Geschmack viel zu eng, die Euphorie viel zu groß. Jeder erzählt mir, was für tolle Investments sie machen – das macht mich eher nervös. Was könnte der Auslöser sein? Aus dem High-Yield-Markt haben wir einen Warnschuss gesehen – etwa bei First Brands –, aber viel relevanter ist für mich, dass im Private-Market-Geschäft zu viel Risiko genommen wird. Der Private Market ist eigentlich nichts für „Private“. Viele meiner Fondsmanager-Kollegen haben vermeintlich konservative Produkte vollgeladen mit Private Market Debt und mit illiquiden Aktien. Das beunruhigt mich sehr.</p>								</div>
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				„Viele meiner Fondsmanager-Kollegen haben vermeintlich konservative Produkte vollgeladen mit Private Market Debt und mit illiquiden Aktien. Das beunruhigt mich sehr.“			</p>
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									<p><strong>Teil der Story ist der rasante Gold-Anstieg. Ist das eine Flucht in einen sicheren Hafen oder Spekulation?</strong></p><p>Das ist pures Momentum. Das hat mit dem inneren Wert des Goldes nichts zu tun und auch nicht mit Angst. Es ist auch nicht so, dass die Investoren massenhaft aus dem Dollar diversifizieren. Das Problem bei Momentum ist, dass man nie weiß, wann die Korrektur kommt. Deshalb sind wir vorsichtig und auf den Rentenmärkten sind wir long. Wir bewegen uns immer mehr hin zu Staatsanleihen, die wir mögen, und meiden riskantere Dinge. Riskant sind für mich nicht in erster Linie High Yield, denn dort bekommt man ja wenigstens absolut gesehen noch Rendite. Für mich ist riskant, wenn ich „A“-Papiere habe, die nur 5 oder 10 Basispunkte mehr Rendite bieten als der Staat.</p><p><strong>Nachranganleihen oder Emerging Markets haben allesamt höhere Kupons – für Sie keine Alternative bzw. Ergänzung?</strong></p><p>Haben wir nie gemacht und wollen wir auch nicht machen. Emerging Markets haben ein riesiges Liquiditätsproblem: Wenn es kriselt, verschwindet die Liquidität und die Preise fallen entsprechend. Bei Nachranganleihen muss man wissen, was man sich für ein Risiko reinholt. Wenn Ihnen die Allianz 5 Prozent bietet, ist das nicht aus Großzügigkeit. Sie will Risiken auslagern. Das ist ähnlich wie bei Private Markets: 7 oder 8 Prozent gibt es, weil es riskante Investments sind. Ich will nicht sagen, die Allianz selbst sei riskant, aber Sie kaufen einen Tail Risk. Ich spekuliere lieber auf Duration als auf Tail Risk.</p><p><strong>Was ist Ihr Marktszenario? Ich habe verstanden, dass Sie mehr Volatilität erwarten …</strong></p><p>Ich weiß gar nicht, was ich erwarte – außer, dass sich die aktuelle Ruhe nicht gut anfühlt. Die Volatilität kann aus vielen Ecken kommen. Was mich stört, ist die Euphorie: Wenn Aktien bei nur leicht positiven Nachrichten 30 oder 40 Prozent steigen, ist das weder normal noch gesund. Das sieht man nicht nur bei Tech oder AI, sondern auch bei Rohstoffaktien – etwa Kupfer –, bei Rüstung, Banken, Versicherern: vieles sieht überhitzt aus. Gleichzeitig hält sich hartnäckig die Erwartung, dass die Margen immer weiter steigen. Wenn das nicht so kommt, verdiene ich mit meinen Anleihen deutlich mehr als mit Aktien.</p><p><strong>Im vierten Quartal 2025 sind die Renditen wieder gestiegen – das widerspricht zunächst Ihrer These, wonach die Renditen am langen Ende zurückkommen werden. Wie erklären Sie das?</strong></p><p>Wenn man auf Euro-Unternehmensanleihen schaut, ist dort kaum etwas passiert. Wir waren vor einem Jahr bei rund 3,5 Prozent für zehnjährige Laufzeiten, und wir sind immer noch etwa dort. Die Bewegung betrifft vor allem Staatsanleihen – abgeleitet vom Bund-Future hat sich das lange Ende Stück für Stück in die falsche Richtung bewegt. Die Auslöser sind die ewigen Diskussionen, ob die Inflation steigt. Aber ich wüsste nicht, warum die Inflation steigen sollte. Außer, man redet sie herbei. Sie wird sich um 2 Prozent einpendeln – das ist für eine Volkswirtschaft normal. In Europa stehen wir etwa da, in den USA bei rund 2,4 Prozent. Der Unterschied liegt im Warenkorb: In den USA macht Housing rund 35 Prozent aus, bei uns nur 15 Prozent. Das erklärt im Wesentlichen den Unterschied.</p>								</div>
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				„Die Gold-Rally ist pures Momentum. Das hat mit dem inneren Wert des Goldes nichts zu tun und auch nicht mit „Angst“. Das Problem bei Momentum ist, dass man nie weiß, wann die Korrektur kommt“. 			</p>
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									<p><strong>Die Umsetzung des „Big Beautiful Bill“ wird das Staatsdefizit weiter steigen lassen. Nach der Erfahrung werden Investoren zwar nicht auf US-Aktien verzichten, aber den Dollar absichern und höhere Prämien bei Anleihen fordern. Das klingt schon inflationär…</strong></p><p>Nochmal: Warum sollte die Inflation in den USA dramatisch steigen? Defizite haben wir überall – in Italien, Frankreich, Deutschland, den USA. Die USA haben den Vorteil, dass sie sagen können: „My currency, your problem.“ Aber das ändert nichts daran, dass Gold als Spekulationsobjekt inflationär unbedeutend ist – es wird industriell kaum genutzt. Und wir haben noch einen gewaltig disinflationären Faktor: Künstliche Intelligenz.</p><p><strong>Glauben Sie, dass KI als disinflationäre Kraft schon greift?</strong></p><p>Sie ist längst da. Bei Amazon werden im Monatstakt Leute entlassen, vor allem in „White Collar“-Jobs. KI kommt nicht über Nacht, aber kontinuierlich, schleichend. Wir schauen zu sehr auf Hyperscaler und Nvidia und vernachlässigen andere Branchen. KI findet enorm breite Anwendung: in der Energie und Reaktortechnik, im Maschinenbau, in der Industrie, in der Werbung, in der Übersetzung – sogar bei uns im Haus. Wir brauchen kein Übersetzungsbüro mehr, wir geben es in die KI. Das ist ein riesiger Produktivitätsgewinn, auch für kleine Firmen: Marketing, Publikationen, Konstruktion, Architektur – alles wird effizienter. Das ist ein echter disinflationärer Effekt.</p><p><strong>Ende 2023 wurden für 2024 sieben Zinssenkungen in den USA prognostiziert – passiert ist wenig. Was macht die Situation heute anders?</strong></p><p>Wenn die Inflation in den USA Richtung 2 Prozent fällt, wird die Fed die Zinsen senken. Dann stellt sich die Frage, ob das lange Ende nachzieht. Wenn ja, fällt die gesamte Kurve; wenn nein, bekommen wir einen „Steepener“. Aber daran glaube ich nicht. Interessant ist, dass die US- Demokraten die Inflationsstory pushen – „es wird ganz schlimm kommen“ und so weiter. Kommt das nicht, gibt es Druck auf die langen Laufzeiten: Wenn ich vorne 1 Prozent bekomme und hinten 5, ist klar, wo die Nachfrage hingeht. Ich erwarte mindestens drei, eher vier Zinssenkungen bis Ende 2026 – vermutlich mehr im zweiten Halbjahr.</p><p><strong>Wo wird der Ethna-DEFENSIV Ende des Jahres stehen?</strong></p><p>Unser Low-Limit liegt bei 3 Prozent, das High-Limit bei 5 Prozent. Zaubern kann ich nicht. Aber wir haben keinen Schrott im Portfolio, keine tickenden Bomben. Wir sind dieses Jahr sehr klar auf ein Thema konzentriert: Zinsstruktur und Duration. Früher waren wir auf vielen Baustellen unterwegs. Jetzt liegt der Fokus klar: Wenn wir neu allokieren, dann eher in Staatsanleihen. Bei Unternehmensanleihen gibt es aber natürlich auch Chancen – jeder Coupon, den ich kassiere, verbessert meine Position. Meine Lieblingslaufzeit sind 15 Jahre. Ich halte zum Beispiel Anleihen von EDF, BAWAG und UBS bis um 2040, alle mit 4 bis 4,5 Prozent Coupon. Damit bin ich zufrieden, aber ich kann nicht den ganzen Fonds damit vollpacken, Diversifikation ist schließlich Pflicht.</p><p><strong>Das Interview führte </strong><strong>Ali Masarwah<br /><br /></strong></p>								</div>
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		<title>Der Presseclub: ELTIFs und ETFs auf der Spur</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-christoph-froehlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 16:35:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Fröhlich]]></category>
		<category><![CDATA[Der Presseclub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ersten Presseclub des Jahres 2026 unterhalten sich die Hosts Ali Masarwah und Björn Drescher mit Christoph Fröhlich, Chefredakteur von „DAS INVESTMENT“ über ETFs und ELTIFs &#8211; die beiden Extreme auf der Aktiv-Passiv-Skala haben mehr miteinander gemein, als es viele Anleger glauben. Im ersten Presseclub des Jahres 2026 unterhalten sich Ali und Björn mit Christoph [&#8230;]</p>
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									<p>Im ersten <strong>Presseclub</strong> des Jahres 2026 unterhalten sich die Hosts Ali Masarwah und Björn Drescher mit <strong>Christoph Fröhlich</strong>, Chefredakteur von „DAS INVESTMENT“ über ETFs und ELTIFs &#8211; die beiden Extreme auf der Aktiv-Passiv-Skala haben mehr miteinander gemein, als es viele Anleger glauben.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-11-christoph-froehlich-das-investment-eltifs-und-etfs-auf-der-spur" target="_blank" rel="noopener">Im ersten Presseclub des Jahres 2026</a> unterhalten sich Ali und Björn mit Christoph Fröhlich, Chefredakteur von „DAS INVESTMENT“. Seit Christoph 2023 die Chefredaktion des Branchenmagazins für Finanzdienstleister und Asset Manager übernommen hat, gibt sich das Magazin bunter und lauter – auch der Relaunch im vergangenen Jahr hat für einen frischen Look gesorgt. Die Handschrift Christophs als Reporter und Digital Native ist dabei unverkennlich: Nach einer Station bei der „Bild“-Zeitung war er rund zehn Jahre beim stern, zunächst als Redakteur für digitale Themen, später als Ressortleiter für die Bereiche Auto, Digital, Genuss, Gesundheit, Reise, Wirtschaft und Wissen. Dort entwickelte er auch digitale Storytelling-Formate.</p><p>Zwei Themen haben die Runde beschäftigt: Zum einen ELTIFs, die neuen semiliquiden Fonds, die nach einem holprigen Start seit 2024 ein Hoffnungsträger der Finanzbranche sind. Viele Finanzdienstleister zeigen sich angesichts der schlechten Erfahrungen mit offenen Immobilienfonds allerdings noch zurückhaltend. Das liegt nicht nur an der begrenzten Liquidität der Langfristfonds, sondern auch an vielen Neuheiten: Das Pricing ist mitunter ambitioniert, die Renditeberechnungen (interner Zinsfuß) ungewohnt, und der Vertrieb fremdelt zudem mit der Frage, wie die Sachwerte in den Fonds eingebucht und bewertet werden. Einig war sich das Gesprächs-Trio: Es ist noch viel Aufklärung über ELTIFs nötig.</p><p>Das zweite Thema, das Christoph mitbrachte, war die Frage, ob aktives und passives Management konvergieren. ETFs werden immer „aktiver“ und immer häufiger als Hülle genutzt, in die Asset Manager ihre klassischen Strategien packen, die zuvor offenen Publikumsfonds vorbehalten waren. Doch die Produktebene ist nur die eine Dimension; die andere ist, dass Big Data und quantitative Strategien immer stärker Einzug in die Welt des aktiven Managements halten.</p><p>Literaturtipps gab es auch. Christoph empfiehlt das Buch „Build – ein unorthodoxer Leitfaden: Wie man Produkte erschafft und Unternehmen gründet, die es wert sind“ von Tony Fadell, der lange bei Apple an iPod und iPhone mitgearbeitet und später Nest mitgegründet hat. Björn hat sich in Vorbereitung auf die Winterpause das Buch „Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur“ von Georg Bossong besorgt, in dem es um Kultur und Geschichte der Iberischen Halbinsel geht, die noch immer von der jahrhundertelangen islamischen Herrschaft geprägt ist. Ali hat das Buch „Devil Take the Hindmost: A History of Financial Speculation“ von Edward Chancellor wieder aus dem Bücherregal gezogen und 20 Jahre nach der Erstlektüre festgestellt, dass die Geschichte der Finanzspekulation nichts an Aktualität und Brisanz verloren hat.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-11-christoph-froehlich-das-investment-eltifs-und-etfs-auf-der-spur" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zum Podcast</a>, der auch auf den üblichen Plattformen zu finden ist. </p>								</div>
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		<title>Der Presseclub: ETFs stürmen 2025 das Petersberger Treffen</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-etfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 09:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Aktive ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://envestor.de/?p=44503</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Folge vom Podcast Der Presseclub unternehmen die Hosts Ali und Björn eine Nachlese zum Petersberger Treffen. Das Branchentreffen stand 2025 ganz im Zeichen der aktuellen Entwicklungen in der ETF-Branche &#8211; und was der Vertrieb daraus macht. Mit dabei von der Medienseite: Heike Bangert und Ingo Narat.  Mit Heike Bangert und Ingo Narat unternehmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="44503" class="elementor elementor-44503" data-elementor-post-type="post">
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									<p>In dieser Folge vom Podcast <strong>Der Presseclub</strong> unternehmen die Hosts Ali und Björn eine Nachlese zum Petersberger Treffen. Das Branchentreffen stand 2025 ganz im Zeichen der aktuellen Entwicklungen in der ETF-Branche &#8211; und was der Vertrieb daraus macht. Mit dabei von der Medienseite: Heike Bangert und Ingo Narat. </p>								</div>
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									<p>Mit Heike Bangert und Ingo Narat unternehmen Ali und Björn eine Nachlese zum diesjährigen Petersberger Treffen, das Anfang Dezember 2025 stattfand. Dieses Jahr stand das Branchentreffen ganz im Zeichen von ETFs. Berater haben lange Jahre mit ETFs gefremdelt, aber inzwischen werden börsennotierte Fonds von den meisten Marktteilnehmern in der Portfoliokonstruktion bzw. in der Beratung eingesetzt: Neue Geschäftsmodelle wie Service Fees und fondsbasierte Vermögensverwaltungen machen es möglich.</p><p>Auf dem Petersberger Treffen ging es nicht nur um den Einsatz von „Klassikern“ wie ETFs auf den DAX und den S&amp;P 500, sondern auch um aktive ETFs. Unsere vier Disputanten haben zu den Vorträgen und Diskussionen einige Schlussfolgerungen gezogen, was die Einführung der neuesten Innovation für Anleger, Berater, aber auch für die ETF-Industrie bedeutet. Fest steht, dass der Vertrieb gefragt ist wie selten zuvor: Da aktive ETFs – nun ja – aktive Strategien verfolgen, wird sich die Spreu vom Weizen trennen, und – hier waren sich alle vier Beobachter einig – die Qualität der Beratung ist gefragt.</p><p>Auch dieses Mal gab es Literaturempfehlungen. Heike legt den Hörerinnen und Hörern das Buch von Jeannette zu Fürstenberg und Inge Kloepfer nahe: „Wie gut wir sind, zeigt sich in Krisenzeiten“. Die prominente Risikokapitalgeberin will helfen, zwischen der traditionellen deutschen Industrie und dem Start-up-Ökosystem Brücken zu bauen. Ihr Credo: Deutschland hat das Know-how und die Köpfe, um wirtschaftlich ganz vorne weiter mit dabei zu sein. Gerade noch passend zum Thomas-Mann-Jahr 2025 empfiehlt Ingo Narat die Biografie des „Zauberers“ von Tilman Lahme („um nicht Die Buddenbrooks noch einmal lesen zu müssen“). Björn hat das neue Buch von Morgan Housel gelesen: „Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen“. Hier geht es auch darum, warum wir Geld wofür ausgeben und dass man Glück mit Geld unter bestimmten Bedingungen kaufen kann. Für die Weihnachtsfeiertage empfiehlt Ali das Buch „Capitalism: A Global History“ von Sven Beckert. Das Kompendium von rund 1.400 Seiten gibt es zwar auch auf Deutsch, kostet allerdings im Original 15 € weniger.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/336-der-presseclub-folge-9-nachlese-petersberger-treffen-2025" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zur aktuellen Folge des Presseclubs.</strong></a></p>								</div>
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		<title>Der Presseclub &#124; Folge 8: &#8222;Mr. Fonds“ Ingo Narat (Handelsblatt) auf neue Wegen</title>
		<link>https://envestor.de/presseclub-ingo-narat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ali Masarwah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fonds & Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ingo Narat]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Presseclub &#124; Folge 8: &#8222;Mr. Fonds“ dockt bei Drescher &#38; Cie. an – Ingo Narat (ehemals Handelsblatt)  stellt sich vor und bringt gleich zwei kontroverse Themen mit. Das eingespielte Presseclub-Team Ali und Björn bekommt nach acht Folgen Verstärkung – jedenfalls von Fall zu Fall: Ingo Narat, wohl einer von Deutschlands bekanntesten Fondsjournalisten, verstärkt nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="44229" class="elementor elementor-44229" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Der <strong>Presseclub</strong> | Folge 8: &#8222;Mr. Fonds“ dockt bei Drescher &amp; Cie. an – <strong>Ingo Narat </strong>(ehemals Handelsblatt)  stellt sich vor und bringt gleich zwei kontroverse Themen mit.</p>								</div>
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									<p>Das eingespielte Presseclub-Team Ali und Björn bekommt nach acht Folgen Verstärkung – jedenfalls von Fall zu Fall: Ingo Narat, wohl einer von Deutschlands bekanntesten Fondsjournalisten, verstärkt nach seinem „altersbedingten“ (sorry, Ingo!) Abschied vom <em>Handelsblatt </em>DRESCHER &amp; CIE. Er wird an neuen journalistischen Formaten mitwirken, die unter dem Dach der Fondsplattform entstehen. Nach über 35 Jahren beim <em>Handelsblatt </em>lag es nahe, dass sich das Trio auch über den Wandel der Medienlandschaft unterhält. Die Top-Themen waren aber das Comeback der Geopolitik und die Reform der Altersversorgung (Stichwort: Riester 2.0): Wie faktoriert man den Putin- oder Trump-Effekt in die Investmentstrategie ein? Gelingt der GroKo das, was der Ampel versagt war – nämlich eine Reform der privaten, geförderten Altersvorsorge, die den Namen verdient?</p><p>Wie immer gab es auch Buchtipps der Disputanten: Ingo empfiehlt Henning Becks &#8222;<em>12 Gesetze der Dummheit&#8220;</em>, das sich mit Entscheidungen im Alltag und in der Politik auseinandersetzt. Björn war angetan von &#8222;<em>Finanzen ganz einfach&#8220;</em> aus der Feder des Finanztip-Chefredakteurs Saidi Sulilatu. Ali hat zum dritten Mal mit großem Genuss den Roman &#8222;<em>Rot&#8220; </em>von Uwe Timm gelesen, der von Liebe, gescheiterten Ideologien und großen Hoffnungen handelt.</p><p><a href="https://diefondsplattform.de/podcasts/detail/der-presseclub-folge-8-mr-fonds-dockt-bei-drescher-cie-an-ingo-narat-stellt-sich-vor-und-bringt-gleich-zwei-kontroverse-themen-mit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht es zur Folge 8 des Presseclubs.</strong></a></p>								</div>
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