Analphabetismus in Finanzfragen beginnt im Elternhaus, schreibt Morningstar in seinem neuesten Newsletter. Die gute Nachricht: Eltern können dem entgegenwirken, indem Sie ihre Kinder spielerisch an das Investieren heranführen. Und so könnte es laut Morningstar gelingen:

Regel 1: Den Einsatz verdoppeln

Sparen bedeutet, auf das zu verzichten, was man jetzt möchte, in der Hoffnung, dass man später mehr davon hat. Um die Motivation der Kinder anzufachen, können Eltern anbieten, jeden gesparten Geldbetrag vom Taschengeld oder einem Geburtstagsgeschenk zu verdoppeln. Für Eltern sparwütiger Kinder kann das zwar teuer werden, aber die Methode ist eine großartige Möglichkeit, um zu zeigen, dass sich Sparen für die Zukunft wirklich auszahlt.

Regel 2: Ziele anstreben

Kinder haben Wünsche – ein neues Fahrrad etwa oder ein Handy. Daraus lassen sich Ziele machen, auf die die Kinder hinsparen können. Für Eltern ist das eine perfekte Gelegenheit, um das Konzept des Zeithorizonts anzusprechen. Sie könnten dabei auch erklären, dass das Geld für kurzfristige notwendige Ausgaben irgendwo sicher aufbewahrt werden muss, wo es nicht verloren geht.

Regel 3: Den Lerneifer entfachen

Eltern werden das Interesse ihrer Kinder nicht wecken, wenn sie die Kapitalanlage abstrakt erklären. Mit einem vernünftigen, diversifizierten, globalen Aktienfonds kann der Nachwuchs nichts anfangen. Wohl aber mit der Aktien-Story eines Unternehmens, das im Fonds oder ETF enthalten ist und welches das Kind selbst schätzt. So kann die Vorstellung, einen Teil von Apple oder Facebook zu besitzen, das Kind anregen und zu einem lebenslangen Interesse führen.

Regel 4: Die Relevanz verdeutlichen

Viele junge Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Zeit online mit Geräten, mit denen sie vermutlich auch ihr Geld im Laufe ihres Lebens verwalten werden. Mit einer App können die Kinder ihre Ersparnisse im Blick behalten und den Fortschritt verfolgen. Einige Apps können sogar mit einer Prepaid-Debitkarte gekoppelt werden, die Kinder zum Einkaufen verwenden können, ohne das Konto zu überziehen. Auch der Wert einer Transaktion oder die Art des Einkaufs lässt sich damit festlegen. Natürlich kann das Kind über die Envestor-App auch mit einem eigenen Zugang jederzeit das Depot verfolgen.

Den vollständigen Beitrag aus dem Newsletter von Morningstar finden Sie hier.
Noch ein Hinweis in eigener Sache: Bei den meisten Depotstellen, mit denen Envestor zusammenarbeitet, ist die Depotführung bis zum 18. Lebensjahr komplett kostenlos. 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gibt es bei Envestor ja ohnehin.

 

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