Auf Anordnung der französischen Finanzaufsicht musste die zur Natixis-Gruppe gehörende Londoner Fonds-Boutique H2O Asset Management drei ihrer Fonds vorübergehend schließen. Die „Autorité des Marchés Financiers“ (AMF) verlangte, dass ab Freitag, dem 28. August 2020, für die Fonds H2O Allegro, H2O Multibonds und H2O Multistrategies keine Anteile mehr ausgegeben oder zurückgenommen werden dürfen. Daraufhin schloss H2O Asset Management von sich aus vier weitere Fonds. Dabei handelt es sich um den H2O Adagio, den H2O Moderato, den H2O Multiequities und den H2O Vivace.

Hintergrund der Schließung sind laut AMF Unsicherheiten bei der Bewertung von Wertpapieren, die nicht an der Börse notiert sind. Demnach sollen die betroffenen Fonds in erheblichem Umfang in zum Teil illiquide Papiere des deutschen Unternehmers Lars Windhorst investiert haben. Nachdem die „Financial Times“ dieses Engagement aufgedeckt hatte, zogen Anleger innerhalb weniger Wochen rund acht Milliarden Euro aus den Fonds von H2O ab. Auch Envestor hatte seine Kunden bereits im März dieses Jahres auf Probleme bei einigen H2O-Fonds hingewiesen.

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