Klumpenrisiko in ETFs und Fonds erreicht bedrohliche Ausmaße

Eine Handvoll von Aktien bilden heute in vielen Indizes ein Klumpenrisiko. Gerade ETF-Anleger sollten ganz genau hinschauen.

ETFs oder Fonds gelten als naturgemäß breit diversifizierte Anlagen und Klumpenrisiken erscheinen daher intuitiv als eher unwahrscheinlich. Das Klumpenrisiko wird daher von Fondsanlegern in aller Regel vernachlässigt. Aber durch die enorme Konzentration der Performance in relativ wenigen Aktien haben Klumpenrisiken in den letzten Jahren stark zugenommen und erreichen historisch einmalige Ausmaße. Gerade ETF-Anleger sind gut beraten, ihre Depots genau zu analysieren und gezielt zu diversifizieren.

Getrieben durch die massive Outperformance einiger weniger Aktien, beispielsweisse der FAANG oder Microsoft, erreichen deren Indexgewichte bereits in eigentlich breit diversifizierten Indizes enorme Werte. So bilden Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Facebook aktuell die Top 5 des eigentlich aus 1644 Aktien bestehenden MSCI World Index und vereinen fast 11% des Indexgewichts auf sich. Beim 637 Aktien umfassenden MSCI USA sind es gar 17%, also beinahe ein Fünftel des Index in nur 5 Aktien. Noch massiver wird die Konzentration aber in den immer beliebteren Smart Beta Produkten: Im MSCI World Growth Index steigt das Gewicht der 5 Aktien auf über 21% und im MSCI US Growth gar auf unglaubliche 33%. Dieselben 5 Aktien sind also ein enorm bedeutender Faktor in der Performance aller betrachteten Indizes und entsprechend verliert die Diversifikation zwischen diesen Indizes bzw. entsprechenden ETFs oder Fonds an Wirksamkeit.

Smart-Beta und ESG besonders anfällig für Klumpenrisiko

Neben der Konzentration vieler Indizes auf dieselben 5 Aktien entstehen gerade bei Smart-Beta Produkten enorme Konzentrationsrisiken in einzelnen Aktien. Gerade Microsoft spielt in den unterschiedlichsten Smart-Beta und ESG Indizes eine Hauptrolle: Im eigentlich mit über 600 Aktien nominal breit diversifizierten MSCI World ESG Leaders bringt sie es auf über 5,5%; Alphabet stellt hier alleine weitere rund 4%. Im MSCI World Quality hat Microsoft erneut ein Gewicht von 5,5%; auch in diesem Index stellen alleine Apple, Alphabet und Facebook weitere knapp 14%. Angesichts dieser Zahlen wird klar: Anleger können heute nicht mehr einfach unterstellen, dass die einzelnen ETFs oder Fonds in ihrem Portfolio ausreichend diversifiziert sind. Gerade bei ETFs gilt es, das Klumpenrisiko zu analysieren und gezielt zu diversifizieren. Anderenfalls laufen Anleger Gefahr, große Teile ihres Vermögens auf nur eine Handvoll von aktuell äußerst üppig bewerteten Unternehmen zu setzen.

DWS Akkumula und DWS Vermögensbildungsbildungsfonds I ebenfalls mit hoher Konzentration

Aber auch in den hierzulande populärsten aktiv gemanagten Fonds wie dem DWS Akkumula oder dem DWS Vermögensbildungsbildungsfonds I stellen unsere „Fantastic 5“ über 11% bzw rund 13% des Portfolios. Auch Anleger in aktiven Fonds sind also gut beraten, Klumpenrisiken nicht einfach zu ignorieren.

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