Fonds & Meinung

Jahrhundert-Chance Altersvorsorgedepot – dieses Mal für Anleger

Die Riester‑Rente war für Anleger ein Renditekiller, für die Finanzindustrie dagegen eine Gebührenbonanza. Das neue Altersvorsorgedepot begradigt diese Schieflage. Warum die Verantwortlichen in der Finanzindustrie gut daran täten, sich weniger zu beschweren und stattdessen ihre zweite Chance zu nutzen.    Wer ab 2002 einen Riester‑Vertrag abgeschlossen hat, erzielte bestenfalls mickrige Renditen. Im Alter fehlt als […]

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Random Walk, göttliche Vorsehung und der ultimative Taco

Der Irankrieg geht in seine dritte Woche, Kriegsrhetorik dominiert die Schlagzeilen und die Kampfhandlungen gehen unerbittlich weiter. Droht uns wegen wegbrechender Energielieferungen eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes? Mitnichten, vielmehr steht der ultimative Taco bevor. Ein Kommentar. Es gibt zwei gegensätzliche Erklärungsansätze für die Ordnung der Welt. Der eine folgt der Logik der Kontingenz: Die Dinge sind

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KI-Bubble? KI-Bubble!

KI-Bubble oder nicht? Es liegt in der Natur von Anlegern, eine Affinität zu Outperformer-Investments zu entwickeln. Manche klammern sich allerdings an ihnen fest wie die sprichwörtliche Sau am Leben. Viele haben mit Wetten auf Tech-Aktien viel Geld verdient. Es ist an der Zeit, sich von KI-Aktien zu verabschieden. Ein Kommentar. Nvidia und die anderen großen

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5000:50 oder warum die Bundesregierung Kinder hasst

Wer die Zuschüsse zur Mütterrente den Zuschüssen zur Frühstart-Rente gegenüberstellt, kann nur zum Schluss kommen: Die Bundesregierung hasst Kinder. Ein Rant wider die Bräsigkeit und Zukunftsvergessenheit der Großen Koalition, die hartnäckig die Versäumnisse der Vergangenheit fortschreibt und die dringende Reform der privaten, geförderten Altervorsorge aufschiebt. Man könnte über die Absurdität lachen, wenn es nicht so

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Fonds-Ratings: Kein „Todeskuss“, aber auch kein Kaufsignal

Fonds-Ratings sind kein Todeskuss für Fonds, Kaufsignale sind sie freilich auch nicht – einige Gedanken über die Möglichkeiten und Grenzen von quantitativen Fonds- und ETF-Bewertungen.   Für manche Zwecke sind einfach gestrickte, ja sogar rudimentäre Messeinheiten perfekt geeignet. Dazu gehören die Morningstar Sterne-Ratings. Ich nutze sie gerne, weil sie eine schnelle Übersicht über große Datenmengen ermöglichen:

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Was uns Road Runner, verflossene Citi-CEOs und Goldbugs über die Märkte sagen

Was haben der Road Runner, Goldbugs, verflossene Citigroup-CEOs und Momentum-Aktien miteinander zu tun? Im September 2025 ziemlich viel! Die aktuelle Marktlage spült mir viele Déjà-vu-Erlebnisse ins Bewusstsein. „Man muss tanzen, solange die Musik spielt“ (Chuck Prince, CEO der Citigroup, 2007), am Ende einer Hausse bleibt nur der Momentum-Effekt (zuletzt so stark wahrgenommen im März 2000).

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Unheiliger Amumbo – warum Hebel-ETFs keine guten Investments sind

Wie viel haben Fondsanleger und Investoren in Meme-Aktien, Kryptos und Hebelprodukte gemein? Zunächst scheinbar wenig. Zumeist gehören die beiden Gruppen unterschiedlichen Alterskohorten an, und wir wissen, dass der Umgang zwischen Generationen so seine Herausforderungen mit sich bringt. Fondsanleger gehören oft zur Generation 50-plus, die jüngere Generation ist eher mit Krypto-Investments unterwegs. Doch sie haben mehr

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Szenarien gegen den Nebel der Märkte – aber ein bisschen Jim Cramer geht immer

Anleger wollen Gewissheiten – und können im Nebel der Märkte doch nur auf Szenarien bauen. Die Unsicherheit ist ein stetiger Begleiter, und wer vorgibt, es genau zu wissen, streut Investoren Sand in die Augen. Aber, Hand aufs Herz, ein bisschen Jim Cramer geht immer! Anleger lieben klare Ansagen: Steht ein Crash bevor – oder feiern

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Fonds-Sparpläne: Zweitbeste Strategie und dennoch erste Wahl

Die Diskrepanz zwischen dem schlechten Leumund von Fonds-Sparplänen in der Finanzwissenschaft und ihrem Standing in der Öffentlichkeit ist frappierend. Der Durchschnittskosteneffekt (Cost Averaging) gilt als Vertriebsmasche aus der Steinzeit, Fonds-Sparpläne seien fast immer eine schlechtere Wahl als Einmalanlagen, und Kleinst-Sparplanraten bewegten die Nadel so gut wie gar nicht, sondern führten lediglich zu unnötigen Entbehrungen –

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