Fonds & Meinung

KI-Bubble? KI-Bubble!

KI-Bubble oder nicht? Es liegt in der Natur von Anlegern, eine Affinität zu Outperformer-Investments zu entwickeln. Manche klammern sich allerdings an ihnen fest wie die sprichwörtliche Sau am Leben. Viele haben mit Wetten auf Tech-Aktien viel Geld verdient. Es ist an der Zeit, sich von KI-Aktien zu verabschieden. Ein Kommentar. Nvidia und die anderen großen

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5000:50 oder warum die Bundesregierung Kinder hasst

Wer die Zuschüsse zur Mütterrente den Zuschüssen zur Frühstart-Rente gegenüberstellt, kann nur zum Schluss kommen: Die Bundesregierung hasst Kinder. Ein Rant wider die Bräsigkeit und Zukunftsvergessenheit der Großen Koalition, die hartnäckig die Versäumnisse der Vergangenheit fortschreibt und die dringende Reform der privaten, geförderten Altervorsorge aufschiebt. Man könnte über die Absurdität lachen, wenn es nicht so

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Fonds-Ratings: Kein „Todeskuss“, aber auch kein Kaufsignal

Fonds-Ratings sind kein Todeskuss für Fonds, Kaufsignale sind sie freilich auch nicht – einige Gedanken über die Möglichkeiten und Grenzen von quantitativen Fonds- und ETF-Bewertungen.   Für manche Zwecke sind einfach gestrickte, ja sogar rudimentäre Messeinheiten perfekt geeignet. Dazu gehören die Morningstar Sterne-Ratings. Ich nutze sie gerne, weil sie eine schnelle Übersicht über große Datenmengen ermöglichen:

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Was uns Road Runner, verflossene Citi-CEOs und Goldbugs über die Märkte sagen

Was haben der Road Runner, Goldbugs, verflossene Citigroup-CEOs und Momentum-Aktien miteinander zu tun? Im September 2025 ziemlich viel! Die aktuelle Marktlage spült mir viele Déjà-vu-Erlebnisse ins Bewusstsein. „Man muss tanzen, solange die Musik spielt“ (Chuck Prince, CEO der Citigroup, 2007), am Ende einer Hausse bleibt nur der Momentum-Effekt (zuletzt so stark wahrgenommen im März 2000).

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Unheiliger Amumbo – warum Hebel-ETFs keine guten Investments sind

Wie viel haben Fondsanleger und Investoren in Meme-Aktien, Kryptos und Hebelprodukte gemein? Zunächst scheinbar wenig. Zumeist gehören die beiden Gruppen unterschiedlichen Alterskohorten an, und wir wissen, dass der Umgang zwischen Generationen so seine Herausforderungen mit sich bringt. Fondsanleger gehören oft zur Generation 50-plus, die jüngere Generation ist eher mit Krypto-Investments unterwegs. Doch sie haben mehr

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Szenarien gegen den Nebel der Märkte – aber ein bisschen Jim Cramer geht immer

Anleger wollen Gewissheiten – und können im Nebel der Märkte doch nur auf Szenarien bauen. Die Unsicherheit ist ein stetiger Begleiter, und wer vorgibt, es genau zu wissen, streut Investoren Sand in die Augen. Aber, Hand aufs Herz, ein bisschen Jim Cramer geht immer! Anleger lieben klare Ansagen: Steht ein Crash bevor – oder feiern

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Fonds-Sparpläne: Zweitbeste Strategie und dennoch erste Wahl

Die Diskrepanz zwischen dem schlechten Leumund von Fonds-Sparplänen in der Finanzwissenschaft und ihrem Standing in der Öffentlichkeit ist frappierend. Der Durchschnittskosteneffekt (Cost Averaging) gilt als Vertriebsmasche aus der Steinzeit, Fonds-Sparpläne seien fast immer eine schlechtere Wahl als Einmalanlagen, und Kleinst-Sparplanraten bewegten die Nadel so gut wie gar nicht, sondern führten lediglich zu unnötigen Entbehrungen –

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Schuldeninfarkt USA, Aufmerksamkeits-Ökonomie und Handelsreisende in eigener Sache

Wenn Bridgewater-Gründer Ray Dalio warnt, hören Anleger weltweit zu. Das sollen sie auch, denn die Gefahr eines Schuldeninfarkts in den USA ist real. Zugleich ist aber Einordnung nötig, denn Dalio ist, wie viele andere Auguren, ein Handelsreisender in eigener Sache.  Jüngst kam die oft zitierte „Hedgefonds-Legende“ in einem Interview mit der Financial Times auf sein

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Die eigentliche Crash-Gefahr: Warum wir unsere Angst am meisten fürchten müssen

Viele Anleger blicken mit Sorge auf die hohen Bewertungen an den Aktienmärkten, gerade in den USA. Ihre Argumente sind schlüssig: gestiegene KGVs, geopolitische Unsicherheiten, Handelskonflikte, die immer noch nicht gebändigte Inflation – das ist ein gefährliches Gemisch. Aber folgt daraus zwingend, dass ein Crash kommen wird? Die Geschichte zeigt, dass nicht jede Phase ambitionierter Bewertungen

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Die wundersame Welt der Prämien – Faktor-Zoo Aktien kontra Terra incognita Anleihen

Bei Aktien gibt es Hunderte tatsächlicher oder vermeintlicher Faktoren. Viele davon sind dubioser Natur. Bei Anleihen erschöpft sich das Wissen oft in den Kredit- und Term-Prämien. Warum das so ist und warum Anleger hier schleunigst etwas ändern sollten. Wenn von Prämien an den Kapitalmärkten die Rede ist, fällt gut informierten Anlegern oftmals die Value-Prämie oder

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Warum der Run auf Deutschland-ETFs nicht immer effizient ist

ETFs graben aktiv verwalteten Fonds immer mehr das Wasser ab. Europa folgt dem US-Trend, insbesondere bei Aktienfonds. Doch nicht in jeder Fondskategorie ist der Einsatz von ETFs vorteilhaft, wie das Beispiel des Runs auf Deutschland-ETFs zeigt. Die Analyse von Mittelflussstatistiken von Fonds ist ein ziemlich nerdiges Thema. Ob und wie stark ein Fonds nachgefragt wird,

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„Taco“ is whacko

Es gibt immer wieder Catch-Phrasen, die einen Sachverhalt scheinbar aufs Trefflichste umreißen. Der sogenannte „Taco-Trade“ ist ein Beispiel. Die Abkürzung steht für „Trump Always Chickens Out“ – wenn es ernst wird, duckt sich demnach Donald Trump weg. Nach jeder Drohung mit Zöllen rudere er zurück, sobald die Märkte zu sehr unter Druck geraten. Die daraus

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Aktien-Performance 2025 – PIGS obenauf; US-Suprematie geschreddert

Die Überlegenheit von US-Assets war Anfang des Jahres gesetzt. Sechs Monate später sieht die Welt anders aus. Während die US-Suprematie von der Trump-Administration geschreddert wurde, erleben PIGS und Euro-Banken ein Comeback. Welche Lektionen uns das lehrt.   Was haben folgende Aktienmärkte gemeinsam? MSCI Greece, der Index für die großen Euro-Banken, der portugiesische PSI 20, der Mailänder

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Warum Optimismus Rendite bringt

Warum es wichtig ist, dem Dauer-Pessimismus etwas entgegenzuhalten, oder: Optimismus bringt Rendite! #OptimismusTeilen In den vergangenen Wochen und Monaten ist mir immer wieder bewusst geworden, dass viele Menschen eine sehr pessimistische Sicht auf die Welt pflegen; ja, der öffentliche Diskurs mutet insgesamt ziemlich depressiv an. Die Zahlen scheinen das zu bestätigen: Die Stiftung für Zukunftsfragen

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Wer zu spät kommt, den erwischt der Krypto-Schneeball

Gut 15 Jahre nach dem Startschuss für Bitcoin rücken Krypto-Assets immer mehr in den Mainstream der Welt der Kapitalanlage. Die Tenbagger-Krypto-Bros sind zwar immer noch präsent, doch immer häufiger findet man Berechnungen darüber, welche Rolle Bitcoin und Co. in Portfolios spielen können. Ein Quäntchen Bitcoin kann nicht schaden, so die Leisetreter. Dabei werden die Stimmen

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Warum Wildwestvertriebe nach wie vor mit Anlegern Schlitten fahren

Die Finanzbranche gilt als einer der am strengsten regulierten Wirtschaftszweige überhaupt. Nach der großen Finanzkrise wurde das europäische Regelwerk für den Vertrieb von Finanzprodukten deutlich breiter und tiefer gefasst – sprich: Die Vertriebe wurden vermeintlich an die Kandare genommen. Dennoch ist diese These grundfalsch. Immer wieder zeigt sich, dass Regelwerke wie die Mifid-Richtlinie der EU,

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MSCI World ETFs

MSCI World ETFs: Pro und kontra

MSCI World ETFs galten lange als das Nonplus-Ultra für Anlegende. Doch mit der schwachen Performance mehren sich die Zweifel. Die Publizistin Jessica Schwarzer und Envestor-CEO Ali Masarwah haben die Klingen gekreuzt in einer Pro-Kontra-Diskussion.  1. Taugt der MSCI World als Grundlage für ETFs? Ali Masarwah: Der MSCI World ist heute kein gutes Anlageuniversum für ETFs.

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Trumps Tabellenproblem, Effzeh-Weisheiten und andere Höhepunkte des Kapitalismus

Warum Donald Trump sich ein unnötiges Benchmark-Problem aufgehalst hat, wie viele Scaramuccis lang Marco Rubio noch durchhält und was der Nasdaq und der 1. FC Köln gemein haben. Ein nicht ganz ernstgemeinter Wochenrückblick. Als leidgeprüfter Fan des 1. FC Köln („Effzeh“) kann ich erahnen, wie es Donald Trump gerade geht. Was muss der Mann beim

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Einwandbehandlung

Einwandbehandlung oder was im deutschen Finanzvertrieb schiefläuft

Einwandbehandlung ist ein Begriff aus dem Versicherungsvertrieb. Er steht für das, was im Verhältnis zwischen Verkäufern und Kunden alles falsch läuft. Dabei steht es außer Frage, dass es legitim ist, dass Anleger auf Autopilot schalten und ihrem Berater die Verantwortung überlassen möchten. Es sprechen leider veritable Gründe dagegen.* Anlegende machen Fehler am laufenden Band. Sollten

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Fondsanbieter und Vertrieb: Das Ende einer unheiligen Allianz

Fondsmanager und Vertrieb schimpfen unisono auf ETFs. Doch auf Beraterseite wird das Stimmchen leiser und leiser. Im deutschen Finanzvertrieb kündigen sich tektonische Verschiebungen an.  Es fühlte sich eigentlich vertraut an auf der Vermögensverwalter-Konferenz, die ich in der vergangenen Woche besucht habe. Wie auf derartigen Veranstaltungen üblich, prangerten Fondsmanager den Aufstieg von ETFs an, die immer

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Veblen-Effekt: NFT-Affen, Bananen-Plastiken und Hermes-Taschen

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Rewe und kaufen eine Banane für 6 Millionen Euro. Klingt absurd? Ist es auch. Aber nur, wenn das im Rewe passierte. In Auktionshäusern sieht es anders aus. Jüngst hat der Krypto-Milliardär Justin Sun genau das getan: Er ersteigerte das Kunstwerk „Comedian“ – eine simple Banane, mit Klebeband an

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Finanztip offene Immobilienfonds

Finanztip ruft zum Run auf offene Immobilienfonds auf

Das beliebte Anlegerportal Finanztip rät zum Verkauf offener Immobilienfonds und provoziert so womöglich einen Run auf diese Fonds. Die Begründungen für die pauschale Verkaufsempfehlung sind nicht nachvollziehbar.  Offene Immobilienfonds sind seit 2013 perfekte Opfer. Sie sind für viele Anleger, Analysten und Berater ein Ärgernis. Viele Anleger haben noch die Erinnerung präsent, dass offene Immobilienfonds gleich

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